Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht berechtigen Sie eine oder mehrere Vertrauensperson(en), in Ihrem Namen zu handeln, wenn Sie es nicht können. Insbesondere für die Durchsetzung Ihres in einer Patientenverfügung dokumentierten Willens ist es sinnvoll und notwendig, eine Vorsorgevollmacht zu verfassen. Damit hat der Bevollmächtigte die Legitimation, Ihre Verfügung durchzusetzen.

Mehr

Was ist eine Vorsorgevollmacht?


Mit einer Vorsorgevollmacht erklären Sie, wer Ihre Angelegenheiten für Sie wahrnehmen soll, wenn Sie selbst keine Entscheidungen mehr treffen können. Das können Familienangehörige sein, aber auch Bekannte, Freunde oder andere Menschen, denen Sie vertrauen. Ohne Vorsorgevollmacht kann es sein, dass eine von einem Betreuungsgericht ernannte, fremde Person („Berufsbetreuer“) in Ihrem Namen über gesundheitsrelevante Fragen entscheiden darf.

 

Was ist der Unterschied zwischen Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung?


Kurz gesagt: Mit einer Vorsorgevollmacht bevollmächtigen Sie eine andere Person, in Ihrem Namen zu handeln. In der Patientenverfügung legen Sie fest, in welche medizinischen Maßnahmen Sie im Ernstfall einwilligen oder welche Maßnahmen nicht angewandt werden sollen. Mit der Vorsorgevollmacht sorgen Sie also für die Durchsetzung Ihres in der Patientenverfügung festgelegten Willens.

 

Ab wann ist eine Vorsorgevollmacht gültig?


Grundsätzlich ab dem Zeitpunkt der Bevollmächtigung, also sofort nach Unterschrift und einem dort genannten Zeitpunkt. Wer jedoch kein ausreichendes Vertrauen in die bevollmächtigte Person hat und einen Missbrauch befürchtet, kann formulieren, dass die Person Ihre Einwilligungsunfähigkeit nachweisen muss, zum Beispiel durch ein ärztliches Attest. Bei unserer angebotenen Vollmacht können Sie zwischen verschiedenen Stufen wählen, ab wann der Bevollmächtigte handeln darf.

 

einmalig nur
39,50 €